September 27

0 comments

„Yoga? Die sitzen rum und singen OMMMMM!“

By Karoline

September 27, 2023

Bad Lippspringe, Entspannung, Mantra, Meditation, Online, Stress, Vorurteile, Yoga

Alles Vorurteile?

Ich hab schon viel gehört.

Von:

„Die sitzen nur da und singen die ganze Zeit OMMMMM…“

Bis zu:

„Ich muss super gelenkig sein, sonst kann ich das nicht!“

Heute beginnt eine kleine Reihe in die Welt der Vorurteile.

Was spricht denn so alles gegen komische Yoga? 😉

Ich hab gesammelt und freue mich über einige Vorurteile, die ich nach und nach für Dich betrachten und ins rechte Licht rücken will. Immer aktuell und zu Dir kommt alles mit dem Newsletter – melde Dich gern dafür an, wenn Du alle Vorurteile mit bekommen willst 🙂

Und schreib mir Deine Vorurteile, bzw. die, die Du mal gehört hast! 🙂 Ich freu mich drauf!

Vielleicht noch wichtig: Ich schreibe die Antworten auf diese Fragen aus meiner persönlichen Sicht und schließe dabei nicht aus, dass es andere Yogarichtungen und Lehrende gibt, die genau das anders sehen und machen.

Und wir beleuchten auch, woher die Vorurteile kommen. Und wo das Fünkchen Wahrheit ist 🙂

Die singen da nur OMMMMM

Beginnen wir heute beim Rumsitzen und OMMMMM singen.

Woher kommen diese Vorurteile? Und was hat das mit Yoga zu tun?

Dazu brauchen wir die Information, was Yoga ist.

Yoga ist: Das zur Ruhe kommen der Gedankenwellen im Geist. Etwas mehr dazu findest Du in weiteren Artikeln, zum Beispiel hier: https://yoga-by-karo.de/yoga-video-fuer-dich-und-was-ist-dieses-yoga-ueberhaupt/

Das klingt erstmal abstrakt, aber ich bin mir sicher, Du kennst das Gegenteil

Wenn Du abends im Bett liegst und ein Gedanke den nächsten jagt oder die Sorgen im Alltag überhandnehmen. Chaos im Kopf.

Wenn Du das tatsächlich nicht kennst: GLÜCKWUNSCH!

Zumindest aus der Sicht der inneren Ruhe brauchst Du dann kein Yoga 🙂 Höchstens – zum Verrenken 😉 Das möchte ich heute nur kurz thematisieren und mehr folgt in den weiteren Newslettern und später auch hier auf der Seite.

Heute geht’s erstmal weiter mit der inneren Ruhe:

Offensichtlich hatten  die Menschen vor mehreren tausenden von Jahren bereits dieses Problem, denn Yoga zielt genau darauf ab. Innere Ruhe zu fördern und zu ermöglichen. 

Die „Verrenkungen„, also alle Körperübungen, sind ursprünglich NUR dafür gedacht gewesen, den Körper von Verspannungen zu befreien, um einen ruhigen Sitz zu ermöglichen.

Also: gerade dann, wenn man noch nicht gelenkig ist – das zu fördern! 😉

Da kennst Du vielleicht auch das Gegenteil: 

Du möchtest Dich ruhig hinsetzen und mal einen Kaffee genießen – und schon zwickt der Rücken. Oder die Schulter.

Das heißt: Im Yoga üben wir alles, was diese zwickenden und drückenden Bereiche auf Dauern geschmeidiger werden lässt. Eigentlich, ursprünglich nur, um diesen ruhigen Sitz zu ermöglichen.

Der nette Nebeneffekt ist, das Schmerzen nachlassen können und der Körper geschmeidiger werden darf – ist doch viel wert, oder? 🙂

Wenn wir dann in der Yogastunde gegen Ende auch mal ruhig sitzen, sitzen wir zumindest bei mir in einem Sitz, in dem Du Dich wohl fühlst und wo Du vielleicht auch einen Unterschied zum Sitzen am Beginn der Stunde spüren kannst. 

Und dann unterscheidet sich das mit dem Singen ein bisschen zwischen den Yogastilen und Lehrern. Im Kundalini Yoga zum Beispiel wird wesentlich mehr Zeit mit dem Singen von Mantras verbracht als im Hatha Yoga. Das ist der Stil, die wir im YOGA by Karo-Studio alle unterrichten.

Ich persönlich finde es manchmal sehr schön, in den Stunden ein kleines OM einzubauen. Oder ein anderes Mantra. So heißt das, was wir da Singen nämlich. 🙂

Ein Mantra soll den Effekt haben, dass es direkt in die Gedanken hinein übt.  Also wieder zu den Gedankenwellen – die es beruhigen kann, indem es immer die gleiche Welle in Deine Gedanken schickt. 

Und dann andere Gedanken, die Dich vielleicht stressen, kleiner werden. 

Und so innerlich mehr Ruhe entstehen kann.

Wenn Du das einmal ausprobierst, merkst Du vielleicht, dass es gar nicht so leicht ist, sagen wir einmal 2-3 Minuten das gleiche zu Denken

Stell Dir gern einen Wecker und versuch es mal.

Ganz egal, was Du jetzt als persönliches Test-Mantra auswählst. 

Zum Beispiel: „Ich bin glücklich.“

Und wenn Du das dann wiederholen würdest (oder willst) – und Dich aktuell nicht glücklich fühlst … bemerkst Du wahrscheinlich direkt ein inneres:

„Nee, so ein Quatsch“. 

Stimmt ja auch, wenn Du Dich aktuell nicht glücklich fühlst.

Dann ist das erstmal eine Lüge.

Andersrum macht es wenig Sinn, mehrere Minuten lang etwas in dem Augenblick Wahres wie „Ich bin panisch.“ zu wiederholen.

Selbst, wenn Du Dich so fühlst, würdest Du Dich damit in die Situation hineinsteigern. Zumindest werden die Gedankenwellen nicht kleiner.

Und da kommt das OM ins Spiel:

Es ist ein Klang.

Ohne sinnlich erfahrbare Bedeutung. Ohne Bedeutung, die in Deiner eigenen Sprache irgendwie „belegt“ ist. Sei es positiv oder negativ.

Das OM ist ganz frei.

Das kannst Du sehr oft wiederholen – es ist weder eine Beschönigung oder Lüge. Noch ein Hineinsteigern. Und die Gedanken können ruhiger werden. Du entspannst etwas mehr. Und das kann an sich schon eine Meditationsübung sein.

Also zurück zu dem Vorurteil:

Wenn es das gibt, dieses Sitzen und OM singen, dann hat das einen Sinn 😉

Bei mir im Yoga in Bad Lippspringe oder Online bei Zoom taucht es aktuell vielleicht in zehn Stunden zwei bis drei Mal auf. 

Als Übungs-Einladung. Und: niemand muss mitsingen – zuhören ist auch fein.

Ich wünsche Dir

ALLES LIEBE

und – schreib mir gerne, wenn Du mehr Vorurteile für mich hast.

Karoline

Yoga ist innerer Frieden.

Willst Du's mal Ausprobieren? Klick auf's OM und meld Dich bei mir!